In der vierten Semesterwoche hast du für ein Fach zwanzig Karten geschrieben und für die anderen vier keine einzige. Besser wird es danach selten. An der Methode liegt das nicht: Stoff in wachsenden Abständen abzufragen, funktioniert seit Jahrzehnten. Das Schreiben der Karten ist der Punkt, an dem es hängt.

Mit Studyflash kannst du deine Karteikarten mit KI erstellen, aus dem Material, das du ohnehin schon hast. Lade das Vorlesungsskript hoch, die Folien der letzten Sitzung, ein Foto deiner handschriftlichen Notizen, oder füge einfach Text ein. Zurück kommt ein fertiger Kartenstapel, den du durchgehst, anpasst und lernst.

Was du hochladen kannst

Skripte und PDFs

Das Vorlesungsskript, ein eingescanntes Kapitel, ein Handout aus der Übung. Wo Text steht, liest Studyflash ihn aus, bei einem Scan wird er automatisch erkannt.

Folien

Den Foliensatz aus PowerPoint, Keynote oder Google Slides lädst du als Export hoch. Aus den Stichpunkten werden Fragen, die eine Antwort verlangen.

Ein Foto deiner Notizen

Seite abfotografieren, hochladen. Mit Druckbuchstaben kommt die Erkennung besser zurecht als mit enger Schreibschrift.

Eine aufgezeichnete Vorlesung

Nimm die Vorlesung live auf, im Browser oder am Handy. Die Karten entstehen aus dem Transkript, also aus dem Gesagten und nicht nur aus den Folien.

Eingefügter Text

Gar nichts hochladen: ein Absatz, eine Definitionsliste, Notizen aus einer anderen App. Aus demselben Material entsteht auch eine Zusammenfassung, wenn du zuerst den Überblick brauchst.

Warum Karten aus deinem eigenen Stoff wirken

Eine Karteikarte zwingt dich, die Antwort selbst zu produzieren, statt sie auf der Folie wiederzuerkennen. Dieses Abrufen verankert den Stoff, und es wirkt stärker, wenn die Frage aus deiner Vorlesung stammt statt aus einem allgemeinen Kartensatz. Ein Stapel aus deinem Skript benutzt die Begriffe deiner Klausur.

Zwei Lernmodi, über das Semester und vor der Prüfung

Der erste Modus ist Spaced Repetition, also Wiederholen in wachsenden Abständen. Jede Karte wird danach eingeplant, wie gut du sie kannst: Was sitzt, kommt seltener wieder, was du dreimal falsch hattest, kommt schon morgen. Für die Nacht vor der Prüfung ignoriert der zweite Modus den Zeitplan und geht den kompletten Stapel durch.

Die Antwort kannst du auch eintippen, sobald du merkst, dass du deine Karten wiedererkennst, statt sie zu können.

Sechs Kartentypen, auch für beschriftete Abbildungen

Definition, offene Frage, Lückentext, Vokabelpaar, Bildkarte und Bildkarte mit abgedeckten Stellen, bei der Teile einer Grafik verdeckt sind und du sagst, was darunter steht. Der letzte Typ ist der Grund, warum Anatomie oder ein Schaltplan hier funktionieren: Das Bild ist der Stoff, eine reine Textkarte kann dich darauf nicht abfragen.

Karteikarten online erstellen und bearbeiten

Alles läuft im Browser, installieren musst du nichts. Du durchsuchst den Stapel, filterst nach Status, änderst jede Karte, schreibst eigene dazu und wirfst raus, was nichts bringt. Wer auf Papier lernt, exportiert ihn als PDF. Am Handy wischst du dich durch die Karten, und fertige Stapel laufen dort auch ohne Empfang.

Für wen sich das besonders lohnt

Im Medizinstudium, ob in Wien, Zürich oder Münster: Anatomie und Histologie laufen über beschriftete Abbildungen, und die Bildkarte mit abgedeckten Stellen fragt genau das ab.

In Jura und in den Sprachen, wo der Stoff aus Definitionen, Paragraphen und Vokabeln besteht. Ein Stapel geht da schnell in die Hunderte, also in eine Kartenzahl, die von Hand niemand tippt.

In der Schule vor dem Abitur oder der Matura, wo jede Woche ein Foliensatz dazukommt. Ein Stapel, der von Oktober an mitwächst, statt einer Panik im Mai.

Was Studyflash nicht kann

Eine Karteikarten-KI arbeitet mit dem, was du hochlädst. Aus einem bloßen Stichwort werden allgemeine Karten, die zu deiner Prüfung nicht passen; je näher das Material an der Klausur liegt, desto besser der Stapel.

In stark mathematischen Fächern sind Karteikarten das falsche Format. Den Rechenweg gehst du mit Max, dem KI-Tutor, Schritt für Schritt durch oder übst ihn an den Rechenaufgaben einer Probeklausur; die Karten tragen die Definitionen drumherum.

Karteikarten kostenlos erstellen

Es gibt einen kostenlosen Plan mit einem monatlichen Kontingent an KI-Generierungen. Das reicht, um an deinem eigenen Skript zu sehen, ob die Karten etwas taugen. Fertige Stapel lernst du danach unbegrenzt weiter, und was in den Plänen steckt, steht auf der Preisseite.

Fragen und Antworten

Ja, im Browser lädst du dein Anki-Paket hoch, und Text und Bilder kommen mit. Lückentextkarten bleiben Lückentext, alle anderen Kartentypen aus Anki kommen als Frage und Antwort an. Ton, dein bisheriger Lernverlauf und Ankis eigene Bildkarten mit abgedeckten Stellen bleiben zurück.

Beide setzen voraus, dass die Karten schon existieren, getippt von dir oder von jemand anderem. Studyflash baut sie aus deinem eigenen Kursmaterial. Ankis Zeitplan lässt sich feiner einstellen und es gibt weit mehr Erweiterungen; für Studyflash spricht die erste Stunde.

Die bleiben stehen. Willst du andere Schwerpunkte aus der Vorlesung, erzeugst du den Stapel neu, ohne deine eigenen Karten zu verlieren.

Ja, per Link. Wer ihn öffnet, speichert mit einem Klick eine eigene Kopie; in einer Lerngruppe baut einer den Stapel fürs Modul, alle anderen lernen mit.

Ja, für den kostenlosen Plan brauchst du nur ein Konto. Darin steckt ein monatliches Kontingent an KI-Generierungen; ist es aufgebraucht, lernst du vorhandene Stapel weiter und chattest unbegrenzt mit Max.